Heute war Venedig am Programm. Wir hatten nur etwa 30 km mit dem Auto zu fahren. Nach dem Einparken fuhren wir mit dem Vaporetto zum Markusplatz, allerdings nicht über Canal Grande sondern zwischen dem Zentrum und der Insel Guidecca. Dabei haben wir auch gesehen, dass im Hafen mehrere Kreuzfahrtschiffe stehen.







Wir waren bereits zum vierten Mal hier und endlich wollten wir mal die Campanile am Markusplatz besteigen. Die Beine konnte man gar nicht beanspruchen, weil der Zutritt nur mit dem Aufzug möglich war. Die Schlange war kürzer als erwartet und so genossen wir bald die wunderschönen Aussichten auf die Stadt. Das Einzige was uns fehlte war die Sonne. Wir haben eine halbe Stunde oben auf sie gewartet. Wann ist sie gekommen? Natürlich kurz nachdem wir aufgegeben haben und wieder unten waren.







Unten erwartete uns ein Schock. So viele Menschen haben wir hier noch nie gesehen. Wahrscheinlich legte gerade ein Kreuzfahrtschiff an. Wir gingen schnell weg durch die wunderschönen Gassen und über viele Brücken.







Der Magen meldete sich langsam auch zu Wort und so suchten wir vor allem ein Restaurant romantisch am Ufer des Canal Grande gelegen. Und da hatten wir Glück. Unser Traumort war unweit der Akademiebrücke.


Nach dem Essen schlenderten wir durch die Stadt bis zur Rialtobrücke. Da waren wir auch nicht allein. Eine Touristin hat uns (weiß nicht warum) für Einheimische gehalten und fragte, ob wir nicht ein nur ein bisschen ruhigeres Restaurant kennen. Ha ha ha!






Wir nahmen Kurs zum Parkplatz. Unterwegs haben wir noch Kaffee, Eis und Tiramisu genossen. Der Tag ging langsam zum Abend und wir fuhren zurück ins Hotel. Das war eigentlich Ende unserer Reise. Morgen heißt es nur mehr die etwa sechs Stunden nach Hause zu fahren.






Wie war unsere Reise im Rückblick? Wir haben sehr viel gesehen. Erstens viele Naturschönheiten, zweitens viele historische Städte. Wie bei jeder Reise – überall könnte man viel mehr Zeit verbringen. Trotzdem, dass ich der einzige Fahrer bin (Jitka kann leider mit ihren Augen nicht mehr fahren), hatte ich keine Probleme damit. Von der Intensität des Verkehrs und der Dichte des Straßennetzes überall bin ich aber total deprimiert. Kann mir nicht vorstellen, was damit in der Zukunft unsere Zivilisation macht.



































































































































































