Das Frühstück im Hotel war nicht besonders, wir haben es aber mit eigenem Zwetschkenfleck und eigener Marillenmarmelade ausgebessert. Das waren noch die Reste von zu Hause, weil wir den Kühlschrank für zwei Monate ganz ausschalten wollten.
Die Strecke war heute zum letzten Mal über die 400 km. Da wir der WAZE Navigation den Auftrag erteilt haben, Maut zu vermeiden, war die Fahrt interessanter und schöner als auf der Autobahn zu rasen. Außerdem waren da Abschnitte auf vierspurigen Autostraßen, wo 110 kmh erlaubt waren. Da ging es schon schneller voran, abgesehen davon, dass der Verkehr nicht so dicht wie in Deutschland war.
Einen Zwischenstopp haben wir in Chartres eingelegt. Wir haben über die Kathedrale gelesen und wollten die sehen. Sie ist wirklich des Besuchs wert.









Danach haben wir uns in ein Cafe Bleu zur Erfrischung gesetzt. Jitka hat ein Fruchtsalat genommen und ich eine Käseplatte. Beides war sehr gut. Ich wollte aber mal eine andere Biersorte kosten als Heineken, das zwar ein normales Bier ist, schmeckt mit aber nicht sehr gut. Die Kellnerin konnte meine Frage nach dem französichen Bier nicht beantworten und so habe ich „Monaco“ gewählt. Sie hat mir etwas wie eine Himbeerenlimonade gebracht, es war ein Schock. Muss ich aber sagen, dass das nicht so schlimm war wie vor Jahren mein Experiment mit „Bier“ in Kanada.


Etwa um halb sieben sind wir im Hotel Des Cedres in Orleans angekommen. Das Haus ist etwas älter, das Zimme relativ klein aber gemütlich mit einem ordentlichen Doppelbett ohne Lücke in der Mitte. Was uns aber plagt ist die Hitze.
