7.9. Von San Sebastian nach Santander – Park Urkiola

Als den Zwischenstop wählten wir den Park Urkiola, der schön hoch in den Bergen liegt. Wir parkten bei dem Restaurant Bizkarra. Ein Mann sagte uns, dass in nur 5 Minuten ein Aussichtspunkt liegt. Den besuchten wir gleich. Wir sahen dort eine Verkehrswarnung, aus der zwei Sachen ersichtlich sind. Erstens wie unterschiedlich Baskisch (links) vom Spanischen (rechts) ist und zweitens wie ungerecht es ist, dass eine Kuh niemandem Vorrang geben soll.

Dann gingen wir zum Infozentrum Toki Alai, das etwa 300 m bergauf lag. Die Dame gab uns die Karte mit einer 8 km langen leichten Wanderung zum Hügel Saibi. Unterwegs haben wir uns mit exzellenten, reifen Brombeeren vollgestopft. Die Aussichten waren herrlich. Der Weg war sehr gut markiert. Auf Abzweigungen, die einen irreführen konnten, waren sogar Symbole mit gekreuzten Farben der jeweiligen Markierung. Schön war auch der Blick auf die Kirche in Urkiola.

Nach zwei weiteren Stunden kamen wir in Santander an. Das Hotel Estudios Aranzazu liegt im Zentrum in einer Sackgasse. Die Frau an der Rezeption sagte uns, dass wir Glück haben und wenn wir Platz hinter der blauen Linie finden, können wir bis Montag gratis parken. Wir fuhren durch ein paar Straßen und landeten dann in einer Parkgarage auf Mexico Plaza. Ich glaube, das Herumfahren könnte mehr an Sprit kosten als die Parkgebühr. Auf dem Rückweg zum Hotel kauften wir noch Einiges an, unter anderem den echten Pilsner.

Es gab nur ein kleines Problem. Den Rest vom Schimmelkäse konnten wir beim Auspacken nirgends finden. Die Vorstellung, dass er im Auto sein Aroma ausbreitet war nicht verlockend. Als Jitka heute Müsli zum Frühstück vorbereiten wollte, fand sie das Stück in der Schachtel. Dann erinnerte ich mich, dass ich es dort selbst gegeben habe.

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