Das Frühstück war sehr gut. In einem kleinen Haus kann man nicht so reiche Auswahl am Büffet erwarten wie in einem großen Hotel. Als uns aber frisch gepresster Orangensaft wiederholt angeboten wurde, hat uns das am Herzen gepackt. Es war sehr neblig, wir ließen uns aber nicht abschrecken und fuhren nach Covadonga zum Parkplatz Nr. 4 und von dort mit dem Bus oben bis zu den Seen. Die Fahrt selbst war ein Erlebnis. Steile, schmale, kurvige Straße wo kaum zwei Busse ausweichen konnten. Außerdem haben manchmal gerade dort die Ziegen einen Jour-fix gemacht. Auf dem Parkplatz Buferrera fotografierten wir die Karte ab, plauderten ein bisschen mit der Frau vom Infozentrum und es ging los in die Berge. Vom Nebel war keine Spur mehr, der blieb im Tal. Jitka wollte am Anfang ein Kalb überreden, dass es sie trägt, es war aber nicht kooperativ.


Wir stiegen zuerst zum Aussichtspunkt Mirador del Principe auf. In der Ferne war der See Lago Enol zu sehen, Wir konnten hier ein unglaubliches Naturschauspiel beobachten. Von der rechten Seite wälzte sich der Nebel über den Bergkamm und stieg links wieder auf.






Dann gingen wir hinunter zum Lago La Ercina und tranken im Restaurant Maria Rosa.




Von hier konnte man eine Abkürzung zurück zum Parkplatz nehmen. Wir haben uns entschieden die ganze längere Runde zu gehen und haben es nicht bereut. Der Weg war zwar ab und zu etwas schwieriger, es gab aber schöne Aussichten und viele Tiere auf den Wiesen.











Als wir zu Lago Enol kamen, schien das Wetter sich zu verschlechtern. Wir haben einen bequemeren kleinen Umweg über die Straße gewählt um zum Busparkplatz zu kommen. Von dort fuhren wir zu unserem Auto und damit dann in das naheliegende Restaurant. Dort gab es den gemütlichen Ausklang unserer heutigen Wanderung.



